Behandlung

Behandlungen & Therapien von Hämorrhoiden

Jeder Mensch besitzt Hämorrhoiden. Sie sind Teil des Enddarms und unterstützen den Schließmuskel bei der Abdichtung des Afters. Verändern sie sich jedoch krankhaft, so sollte eine umgehende Behandlung erfolgen. In der Regel sind sie nicht gefährlich, jedoch meist störend. Die Einteilung der Hämorrhoiden erfolgt in 4 Stadien. Mitunter sind sie sehr schmerzhaft, nässen, brennen oder jucken. Mitunter kommt es zu tiefen Einrissen des Gewebes. Hämorrhoiden werden häufig mit anderen Erkrankungen im Bereich des Anus verwechselt.

Behandlung von Hämorrhoiden

Behandlung von Hämorrhoiden

Vor jeder Behandlung sollte deshalb eine eingehende Untersuchung durch einen Proktologen erfolgen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. In dem Anfangsstadium kann bereits eine Umstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung, mit einer Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2 Litern, erfolgreich sein. Auch regelmäßige körperliche Bewegung und die richtige Hygiene, ist bei einer Behandlung hilfreich. Die Stärkung des Beckenbodens durch Beckenbodengymnastik, kann Hämorrhoiden zudem vorbeugen werden.

In dem 1 Stadium sind die Hämorrhoiden häufig noch nicht sichtbar. Schmerzen sind selten, können jedoch auftreten. Zur Behandlung empfehlen sich Sitzbäder mit Eichenrinden-, oder Arnikaextrakten, homöopathische Mittel wie Hamaetum Zäpfchen oder Globuli. Bei blutenden und schmerzhaften Hämorrhoiden war die Behandlung mit Aesculus D6, wie auch Hamamelis D6 erfolgreich. Die Behandlung sollte so schnell wie möglich erfolgen.

Häufig werden Hämorrhoiden im 1 und 2 Grad durch kleinere ambulante Eingriffe entfernt. Hierzu zählen unter anderem die Verödung, die Infrarotbehandlung oder auch die Kryotherapie. Bei einer Verödung wird das Gewebe in mehreren Sitzungen durch Einspritzen einer speziellen Flüssigkeit zum Schrumpfen gebracht. Die Infraotbehandlung erhitzt die Hämorrhoiden und führt zu einer Verschorfung und Rückbildung. Mittels der Kryotherapie wird das Gewebe vereist und stirbt ab.

Diese Behandlungen weisen jedoch eine hohe Rezidivquote auf. Hämorrhoiden des 3 und 4 Grades werden durch eine Operation entfernt. Diese erfolgt unter Vollnarkose, Spinalanäesthesie oder in einem Sattelblock. Ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt ist notwendig. Bei Verfahren mit offener Wundheilung, kann die Heilung mitunter mehrere Wochen in Anspruch nehmen und sehr schmerzhaft sein. Überwiegend zielen die Operationstechniken auf das Abtrennen der Versorgung der Hämorrhoiden ab. In einigen Fällen bietet sich zudem das Entfernen der Hämorrhoiden an.

Welche Operationstechnik am Effektivsten ist, entscheidet der Proktologe entsprechend dem jeweiligen Befund. Wie jede Operation birgt auch diese einige Risiken. So können postoperative Blutungen, einhergehend mit starken Schmerzen, und Heilungsstörungen auftreten. Durch Narbengewebe ist es zudem möglich, dass sich der Anus verengt und somit der Stuhlgang erschwert wird.

Umso frühzeitiger Hämorrhoiden erkannt werden, desto größer ist die Chance, zu einer Heilung zu gelangen. Sollte also bereits ein Verdacht bestehen, heißt es, lieber zu früh, als zu spät zu einem Facharzt zu gehen. Wer zu lange wartet, muss mit unangenehmeren Symptomen sowie einer lebenslangen Beeinträchtigung rechnen. Die jeweils erforderliche Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung.

Diese stellt sich wie folgt dar:

  • Schweregrad 1 – Umstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung, Einstellen von Beckenmuskel belastenden sportlichen Tätigkeiten, Sitzbäder, medikamentöse Behandlung;
  • Schweregrad 2 – Behandlung durch eine spezielle Salbe sowie Zäpfchen, Veröden der Hämorrhoiden (ambulant), was zu einer Verkleinerung derselben und einem anschließenden Absterben führt;
  • Schweregrad 3 – Es gibt sowohl die Möglichkeit der gleichen Behandlung wie bei Grad 2 (siehe oben) sowie bei Grad 3 (siehe unten);
  • Schweregrad 4 – Einem chirurgischen Eingriff lässt sich meist nicht mehr aus dem Wege gehen, wenn Schmerzen und Leid unerträglich werden. Bei dieser Behandlung werden mit einem Skalpell die hervortretenden Hämorrhoiden beseitigt. Nicht nur die Operation ist schmerzhaft, sondern gleichfalls die Zeit danach, beispielsweise beim Stuhlgang.

Hämorrhoiden können im Anfangsstadium durch zahlreiche verschiedene Hausmittel bekämpft werden. Eine Mischung aus Kamille und Steinklee (halb/halb) zu einem Tee gekocht eignet sich sowohl für Sitzbäder als auch zur Einnahme. Letztere sollte drei Mal täglich in Form von einer Tasse des Getränks erfolgen. Auch Johanniskraut, Kamille, Kastanienblüten, Königskerze, Mariendistel sowie Scharfgabe, aus welchen zu gleichen Teilen ebenfalls ein Tee hergestellt wird, kann hilfreich sein.

Es empfiehlt sich eine Menge von ca. 200 – 250 Milliliter zweimal täglich, am besten morgens und abends. Weiterhin sollte viel Wasser getrunken und auf eine gesunde Ernährung geachtet werden. Da sich Süßigkeiten oftmals verstopfend auswirken, sollte bestens ganz auf diese verzichtet werden. Wichtig sind zudem eine gründliche Hygiene und Körperpflege, beim Stuhlgang heftiges Pressen vermeiden und hernach mehrlagiges Toilettenpapier nutzen. Eine Reinigung mit Feuchttüchern ist nicht empfehlenswert, besser sollte man diese mit lauwarmem Wasser vornehmen.

Behandlung von Hämorrhoiden

Die Diagnose Hämorrhoidalbeschwerden ist für viele Patienten zunächst ein enormer Schock. Jedoch gibt es eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, mit denen die Symptome gelindert werden können. Abhängig vom Schweregrad sowie der individuellen Ausprägung und Lage der Hämorrhoiden kommen verschiedene Maßnahmen in Frage: In den Anfangsstadien werden Hämorrhoidalleiden überwiegend mit basistherapeutischen Ansätzen behandelt. Diese sind im Wesentlichen darauf ausgerichtet, ein Fortschreiten der hyperplastischen Veränderungen zu verhindern. Möglich sind im 1. und 2. Stadium darüber hinaus auch kleinere ambulante Eingriffe. Operative und semioperative Verfahren werden dagegen teilweise erst mit Einsetzen des 3. Schweregrades notwendig. Hämorrhoidalbeschwerden des 4. Grades, die mit einer Vorstülpung der Mastdarmschleimhaut einhergehen, müssen unter Umständen schließlich gänzlich entfernt werden. Diese Maßnahme gilt es jedoch tunlichst zu vermeiden. Immerhin sind gesunde Hämorrhoiden für eine geregelte Kontinenz unabdingbar.

Schmerzen und Juckreiz, die von Hämorrhoidalbeschwerden verursacht werden, können zudem mit unterschiedlichen Salben und Tinkturen behandelt werden. Deren Wirksamkeit ist jedoch nicht in allen Fällen garantiert. Valide Studienergebnisse liegen bei den meisten Arzneien noch nicht vor.

Einige Patienten, bei denen hämorrhoidale Veränderungen in den ersten beiden Krankheitsstadien vorliegen, sind mit den hier vorgesehenen Therapiemaßnahmen nicht zufrieden. Diese zielen nämlich vor allem darauf, eine Verschlechterung der Erkrankung zu vermeiden, nicht jedoch die bereits vorhandenen Gewebeveränderungen zu beseitigen. Ist die Ästhetik des Rektums dem eigenen Empfinden nach grundlegend beeinträchtigt, beurteilen Patienten die reine Schmerztherapie schließlich als unzureichend. In diesen Fällen dienen weitere Eingriffe als kosmetische Behandlung, die einerseits aus medizinischer Sicht nicht notwendig sind, sich andererseits jedoch positiv auf das psychische Befinden eines Betroffenen auswirken können.

hämorrhoiden vorbeugende Behandlung Longo-Technik

Hämorrhoiden (links) sind geschwollene Venen-Kissen im Analbereich. Bei der „Longo-Technik“ wird das umliegende Gewebe in ein circa 30 cm langes Gerät eingezogen (rechts), abgetrennt und geklammert. Das beugt einer größeren Operation vor. Foto: Fotolia / Henrie

Zur Linderung empfehlen Therapeuten:

  1. Warme Sitzbäder
    Kamille, Eichenrinde, Rosskastanie oder auch Hamamelis als Zusatz können dafür sorgen, dass sich die Schleimhautoberfläche zusammenzieht und die Schmerzen somit nachlassen.
  2. Cremes, Salben oder Zäpfchen
    Einen endzündungshemmenden, abschwellenden Effekt haben Salben und Zäpfchen aus der Apotheke.
  3. Feuchte Umschläge
    Gegen den Hautausschlag und die Rötung empfehlen Therapeuten Kamilleauflagen oder Quarkauflagen.
  4. Ballaststoffreiche Ernährung
    Ist Verstopfung die Ursache für die Beschwerden, dann hilft eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. Das führt zu einer gleichmäßigen Verdauung und weichem Stuhl.
  5. Richtiges Toilettenverhalten
    Pressen und lange Sitzungen sollten Sie vermeiden. Breitbeiniges sitzen auf der Toilette reduziert den Druck auf die Gefäßpolster.
  6. Reinigung nach dem Stuhlgang
    Verwenden Sie dafür lauwarmes Wasser oder feuchtes Toilettenpapier ohne Chemikalien.
  7. Hämorrhoiden-(Sitz)Kissen
    Die meist aufblasbaren Ringe nehmen den Druck auf die entzündete Region.

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Therapie

Die Therapie des Hämorrhoidalleidens wird je nach Schweregrad und Beschwerdebild individuell abgestimmt. Sollten keine Symptome auffallen, ist eine Behandlung grundsätzlich nicht notwendig, da kein Krankheitswert besteht. Dennoch sollte dringend auf eine gesunde Lebensführung geachtet werden, da sich Hämorrhoiden stets verschlimmern können. Die Therapie besteht aus drei Säulen. Dabei sollen einem Hämorrhoidalleiden prophylaktisch vorgebeugt werden, mögliche Symptome sollen behandelt und beseitigt werden und schließlich soll auch die physiologische Struktur und Anatomie des Gewebes wieder hergestellt werden, das bei schwereren Verläufen stark geschädigt sein kann.

Vorbeugende beziehungsweise begleitende Maßnahmen bei einer Behandlung von Hämorrhoiden sind vor allem auf eine angepasste Ernährungsweise ausgerichtet. Der Patient wird dabei auf verschiedene Gewohnheiten sensibilisiert. So wird beispielsweise eine ballaststoffreiche Ernährung empfohlen, bei der auf einen hohen Fettanteil in der Nahrung verzichtet wird. Sollte der Patient übergewichtig sein, ist eine Gewichtsreduktion auf jeden Fall vorteilhaft, da so der Druck im Bauchraum gesenkt werden kann. Alkohol und Nikotin sollten grundsätzlich vermieden werden und auch der Konsum von scharfen Gewürzen und Speisen sollte eingeschränkt werden. Gleichzeitig soll in den meisten Fällen die Trinkzufuhr erhöht werden, damit bestimmte Nahrungsbestandteile im Darm aufquellen können.

Alle Empfehlungen, die eine Anpassung der Ernährung angehen, müssen individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden. Dafür müssen die Gründe für das Leiden genau hergeleitet werden, sodass genau daran angesetzt werden kann. Was für den einen Patienten eine vorteilhafte Umstellung darstellt, kann sich beim nächsten Patienten als kontraproduktiv herausstellen, da der Gesamtzustand des Patienten immer beachtet werden muss.

Neben der Ernährung wird der Patient zusätzlich auf ein sinnvolles Verhalten vor und während des Stuhlgangs hingewiesen. Im Vorfeld soll der Patient darauf achten, dem Defäktationsreiz nur dann nach zu gehen, wenn dieser tatsächlich vorhanden ist. Weder soll der Reiz lange unterdrückt werden, noch soll der Stuhlgang ohne vorhergegangenen Reiz erfolgen.

Im Allgemeinen soll während des Stuhlgangs vermieden werden, stark zu pressen. Der Analbereich soll im Nachgang gut, aber nicht zu stark zu hygienisch gepflegt werden. Die Einnahme von Laxantien, also Abführmitteln, sollte dringend vermieden werden. Sollte ein Patient unter Obstipation leiden, ist es an dieser Stelle deutlich sinnvoller, eine leicht abführende und verdauungsankurbelnde Wirkung durch eine entsprechende Ernährung zu erreichen.

Begleitend können im konservativen Rahmen verschiedene Arzneimittel eingesetzt werden. Dabei geht es vorrangig darum, begleitende Symptome zu lindern. Dabei kommen beispielsweise bestimmte Salben in Betracht, die lokal aufgetragen unter anderem den Juckreiz lindern sollen. Auch Sitzbäder werden häufig als angenehm empfunden. Auch andere konservative Maßnahmen können Linderung verschaffen und können mit dem Arzt oder Apotheker näher besprochen werden.

Obwohl versucht wird, mit einer konservativen Therapie zum Erfolg zu kommen, sind operative oder semioperative Vorgehensweisen manchmal nicht mehr zu umgehen. Bei den semioperativen Verfahren gibt es verschiedene Vorgehensmöglichkeiten, die unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Meistens werden semioperative Verfahren bei einem Hämorrhoidalleiden ersten und zweiten Grades eingesetzt. Welches Verfahren schlussendlich genutzt wird, hängt in der Regel vom Schweregrad des Hämorrhoidalleidens ab.

So wird bei einem Hämorrhoidalleiden Grad 1 häufig eine Sklerosierungsbehandlung (Verödung der Hämorrhoiden) durchgeführt, durch die die betroffenen Blutgefäße in Folge einer Injektion in narbiges Gewebe umgewandelt werden sollen. So können die Hämorrhoidalknoten wieder besser festgemacht werden. Bei einem Hämorrhoidalleiden des zweiten Grades geht die Tendenz eher zum Abbinden von überschüssigem Gewebe aus dem Hämorrhoidalplexus, das mit Hilfe einer Gummibandligatur erfolgt. Das abgebundene Gewebe nekrotisiert dadurch, stirbt also ab und löst sich nach etwa einer Woche.

Um die Blutversorgung von krankhaft vergrößertem Gewebe zu unterbrechen, kann weiterhin eine Arterienligatur in Frage kommen. Wird diese eingesetzt, werden die Gefäße nicht nekrotisch, nehmen aber deutlich an Größe ab.

Sollte das Hämorrhoidalleiden die ersten beiden Grade bereits überschritten haben, besteht ab Grad drei die Indikation zu einem operativen Eingriff. Dieser Eingriff findet unter Vollnarkose statt. Es gibt dabei verschiedene Verfahren, die sich nach dem Erscheinungsbild der Hämorrhoiden richten. Dabei werden die Hämorrhoiden abgetragen. In diesem Fall spricht man von einer Hämorrhoidektomie, bei der die von der Hyperplasie stark betroffenen Hämorrhoiden entfernt werden. Im Nachgang ist es möglich, eine Rezidivprophylaxe durch zu führen, sodass erneute Hämorrhoiden nur noch unwahrscheinlich auftreten.

Historische Behandlungsmethoden

Hämorrhoidalleiden belasten die Menschheit schon seit Anbeginn. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich bereits die ersten Mediziner der Menschheitsgeschichte mit diesem Thema auseinandersetzten und nach Therapiemöglichkeiten forschten. Auch im „Papyrus Ebers“, einer medizinischen Textsammlung des Alten Ägypten, finden sich Behandlungsansätze, die diesem Leiden entgegenwirken sollten. Vor allem heilende Wickel und Einlagen aus Akazienblättern und verschiedenen Tinkturen wurden hier vorgeschlagen.

Wesentlich drastischere Maßnahmen galten später im antiken Griechenland als hilfreich. Aufschluss darüber gibt unter anderem das „Corpus Hippokraticum“ des heute noch bekannten Arztes Hippokrates von Kos (ca. 460-370 v.u.Z.). Ihm zufolge sollten die Veränderungen des Hämorrhoidalgewebes sofort beseitigt werden, damit eine mögliche Ausbreitung verhindert werden kann. Neben dem Veröden des betroffenen Gewebes mit glühenden Eisenstangen, war vor allem das direkte Ausreißen der sichtbaren Knoten mit den Fingern gängige Praxis. Obgleich diese Prozedur überaus schmerzhaft war, wurde sogar von einer Betäubung des Patienten oder Schmerzeindämmung abgesehen. Aus heutiger Sicht erscheint dies natürlich brutal und untermauert die Ansicht, damalige Ärzte seien mehr an den Methoden als per se am Menschen interessiert. Jedoch waren die starken Schmerzen sogar Teil der Behandlung: Durch die Schreie presste der Patient die Hämorrhoiden aus dem After, wodurch es dem Arzt möglich war, diese besser zu greifen.

Obgleich uns die Methoden, die Hippokrates in seinen Schriften festhielt, heute absonderlich erscheinen, bilden sie doch die Grundlage für die modernen ambulanten und semioperativen Verfahren.

Das gilt ebenso für die ersten Versuche, hyperplastisches Gewebe mit Garn abzuschnüren, wie es unter anderem von Paulos von Aigina in seiner medizinischen Enzyklopädie beschrieben wird. Diese Technik unterscheidet sich nur minimal von der noch heute angewendeten Gummibandligatur und kann als deren direkter Vorläufer betrachtet werden.

Eine besondere Rolle in der Geschichte der Hämorrhoidenbehandlung kommt dem Heiligen Fiakrius zu, der noch heute als Schutzpatron dieses Leidens in der katholischen Kirche fungiert. Der Legende nach saß er vor den Toren einer Stadt auf einem besonderen Stein, in dem sich schließlich sein Gesäß deutlich abzeichnete. Später galt dieser Stein als Wunderheilmittel: Wer sich darauf setzte, dessen Beschwerden sollten alsbald gelindert werden. Was sich nach reinem Aberglauben anhört, könnte eine medizinisch tatsächlich verifizierbare Grundlage haben. Denn Fiakrius‘ Stein erinnert in seiner Form an den heute oft verwendeten „Hämorrhoidendonut“, ein torusförmiges Sitzkissen, das durch Druckentlastung der Afterregion zum einen Schmerzen lindert und zum anderen sogar zur Rückbildung vergrößerter Gewebeteile beitragen kann.

Behandlung der Anfangsstadien

In den ersten beiden Stadien eines Hämorrhoidalleidens kann zunächst versucht werden mithilfe eines basistherapeutischen Ansatzes ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Hierdurch soll möglichst die Notwendigkeit operativer Eingriffe vermieden werden, da diese selbstverständlich ein Risiko darstellen. Das Fundament dieser Methode ist eine genaue Überprüfung individueller Ernährungsgewohnheiten. Denn möglicherweise lassen sich hier Ursachen für die Entstehung von Hämorrhoidalbeschwerden ermitteln. Häufig führt beispielsweise eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme des Patienten dazu, dass die Stuhlkonsistenz sehr hart ist und hernach Obstipationen folgen. Zu diesem Resultat führt auch eine Ernährung die auf sehr ballaststoffarmen Lebensmitteln beruht. Werden diese Mängel des täglichen Ess- und Trinkverhaltens behoben, wird der Stuhl insgesamt weicher. Auf diese Weise kann der Betroffene den Darm ohne übermäßigen Druck entleeren und der Mastdarm wird entsprechend weniger belastet.

Neben der Ernährung spielt zudem die Hygiene eine Rolle bei der Verschlechterung eines Hämorrhoidalleidens. Vornehmlich dann, wenn der After juckt, neigen Betroffene dazu mit den Fingernägeln diesen Bereich zu kratzen. Dadurch entstehen kleine Wunden, die über Kot infiziert werden können und sich entzünden. Dies kann aber auch durch die Nutzung rauen Klopapiers geschehen. Aus diesem Grund wird neben der Verschreibung Juckreiz mindernder Medikamente eine gründliche Überprüfung der Toilettenhygiene vorgenommen. Für einige Patienten kann es ratsam sein, auf Toilettenpapier zu verzichten und an dessen statt die Afterregion nach dem Stuhlgang mit Wasser zu spülen.

Die körperliche Kondition eines Menschen beeinflusst ebenfalls das Hämorrhoidalgewebe. Übergewicht und wenig sportliche Betätigung wirken sich entsprechend negativ aus. Hyperplastische Mastdarmveränderungen können daher allein mit Gewichtsabnahme und regelmäßigen körperlichen Aktivitäten erfolgreich am Wachstum gehindert werden.

Alle genannten basistherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten wurden durch Studien belegt und gelten dementsprechend als verifiziert. Hämorrhoiden des 1. oder 2. Grades können sich durch diesen Therapieauftakt zwar nicht zurückbilden, jedoch am Ausreifen gehindert werden. Viele Betroffene verlangen darüber hinaus jedoch weitere Behandlungen, da sie eventuell sichtbare Erscheinungen am Anus aus kosmetischen Gründen entfernen wollen.

Medikamentöse Behandlungen

Arzneimittel zur Behandlung von Hämorrhoiden, sogenannte Hämorrhoidalia, werden überwiegend in den Anfangsstadien der Erkrankung eingesetzt. Doch auch bei schweren Verlaufsformen können sie zur Unterstützung herangezogen werden.

Welche Mittel zielführend sind, entscheidet der Arzt je nach individueller Ausprägung der Hämorrhoidalbeschwerden. Zur Auswahl stehen zum einen Corticosteroide wie Fluocinonid oder Prednisolon. Diese chemischen Stoffe werden natürlicherweise in der Nebennierenrinde gebildet und helfen dem Körper unter anderem geschwollenes oder entzündetes Gewebe zu regenerieren. Zudem fungieren sie als Schmerzhemmer. Hämorrhoidenmedikamente, die auf Corticosteroiden basieren, beinhalten eine synthetisierte Form dieser Stoffe, wodurch ihre Wirkung erheblich potenziert wird. Darüber hinaus können verschiedene lokal anwendbare Anästhetika zur Schmerzbekämpfung in Form von Salben oder Zäpfchen Erleichterung verschaffen. Medikamente, die direkt im Mastdarm zur Anwendung kommen sollen, werden vom Arzt mittels eines Proktoskop, das in den Darm eingeführt wird, verabreicht.

Es existieren auch eine Reihe oraler Präparate, die sich günstig auf die Erholung der Mastdarmschleimhaut und des Afters auswirken. Diese Wirkung wird insbesondere durch enthaltene Flavonoide erreicht. Es handelt sich dabei um pflanzliche Stoffe, denen ein positiver Einfluss auf das kardiovaskuläre System nachgesagt wird. Verschiedenen Studien zufolge, trägt dieses Mittel unter anderem dazu bei, dass Hämorrhoidalvenen insgesamt dehnbarer und somit item belastbarer werden. Aus diesem Grund können flavonoidhaltige Medikamente auch präventiv eingesetzt werden.

In den Apotheken werden neben den genannten Medikamenten noch etliche weitere Mittel angeboten, welche die betroffene Afterregion regenerieren sollen. Auch kühlende Gels oder geruchsbindende Cremes sollen das Leben mit Hämorrhoiden erleichtern. Fraglich ist jedoch bei vielen dieser Arzneien die faktische Wirksamkeit. In bisher durchgeführten Untersuchungen konnte darüber noch kein abschließendes Urteil gefällt werden. Zudem ist es nicht möglich Hämorrhoidalbeschwerden allein medikamentös zu heilen. Um Gewebeveränderungen komplett beseitigen zu können, müssen vielmehr minimalinvasive oder operative Methoden zum Einsatz kommen. Lassen sich hämorrhoidale Probleme also nicht basistherapeutisch in den Griff bekommen, wird ein Arzt in der Regel, bis auf Corticosteroide und Lokalanästhetika, keine Hämorrhoidalia verschreiben, sondern eher zu anderen Behandlungsmethoden raten.

Minimalinvasive Behandlungen

Die sogenannte Gummibandligatur sowie die Sklerosierung gelten als minimalinvasive ambulant durchführbare Verfahren, die in erster Linie bei Hämorrhoiden in den Anfangsstadien angewendet werden können.

Bei einer Gummibandligatur klemmt ein Arzt kleinere Geschwülste mittels eines Latexbandes ab. Dadurch wird der Blutfluss unterbrochen, das Gewebe stirbt ab und wird letztlich normal ausgeschieden. Ein enormer Vorteil dieses Eingriffs besteht darin, dass er ohne Betäubung erfolgen kann und kaum Nebenwirkungen nach sich zieht. Darüber hinaus ist die Gefahr wiederkehrender Hämorrhoidenprobleme nach dieser Therapie eher gering. Folglich brauchen sich Patienten in der Regel nur einmal dieser Behandlung zu unterziehen und sind hernach beschwerdefrei. Bei größeren hämorrhoidalen Knoten ist die Gummibandligatur jedoch nicht mehr möglich.

Neben der Gummibandligatur kommt noch ein weiteres ambulantes Verfahren in der medizinischen Praxis zum Einsatz: die Sklerosierung (abgeleitet vom griechischen Wort sklēros – hart) von Hämorrhoiden. Wie im Namen bereits deutlich wird, zielt diese Heilmethode auf die Verhärtung, also Verödung der betroffenen Gebiete ab. Hierfür wird mit dem Proktoskop eine chemische Substanz (beispielsweise Zinkchlorid) in die betroffenen Gefäße des Schleimhautpolsters injiziert und eine Entzündungsreaktion hervorgerufen. Dieser Vorgang mündet in einer Vernarbung des Gewebes, das in der Folge stabilisiert und gefestigt wird. Auch bei der Sklerosierung sind keine Anästhetika vonnöten. Allerdings muss die Prozedur über mehrere Wochen hinweg wiederholt werden. Zudem besteht bei dieser Methode eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit erneut auftritt: Die Rezidivrate liegt deutlich über 50 %.

Sklerosierung von Hämorrhoiden sowie die Gummibandligatur können auch eingesetzt werden, wenn bereits eine basistherapeutische Behandlung erfolgreich angewendet wurde, jedoch aus kosmetischen Gründen eine Entfernung des überschüssigen Gewebes vom Patienten gewünscht wird. Vorrangig spielen sie jedoch bei anders nicht behandelbaren Hämorrhoiden eine Rolle. Ob der hohen Erfolgsrate der Gummibandligatur wird diese natürlich bevorzugt angewendet. Liegt jedoch beim Patienten beispielsweise eine Latexallergie vor, ist die artifizielle Vernarbung immerhin eine Alternative. Auf sie wird außerdem bei der Behandlung von Hämorrhoiden 1. Grades zurückgegriffen, da Knötchen der Schleimhaut in diesem Krankheitsstadium zu klein für die Gummibandligatur sind. Weitere Verödungstechniken wie die Behandlung mit Infrarotstrahlung oder das Vereisen mittels flüssigem Stickstoff haben sich nicht durchgesetzt und gelten inzwischen als veraltet.

Als relativ neue minimalinvasive Behandlungsmethode wird die Transanale Hämorrhoidal-Arterien-Ligatur bei fortgeschrittenen Hämorrhoidalleiden genutzt. Unter örtlicher Betäubung wird dabei eine Sonde in den Mastdarm eingeführt, mithilfe derer zunächst die Arterien ermittelt werden, die vorhandene hyperplastische Verdickungen bewirken. Anschließend legt der behandelnde Arzt Schlingen um die Blutgefäße, wodurch diese veröden und ausgeschieden werden können. Diese Behandlung zeigte sich bisher als überwiegend erfolgreich. Zum einen bleibt sie relativ schmerzfrei, zum anderen ist sie kaum mit Nebenwirkungen verbunden. Darüber hinaus konnte bisher noch keine hohe Rezidivrate festgestellt werden. Das kann unter Umständen aber auch daran liegen, dass die Hämorrhoidal-Arterien-Ligatur ein recht junges Verfahren ist und noch nicht genügend Fallzahlen vorliegen.

Operative Verfahren

Neben den medikamentösen und ambulanten Therapiemöglichkeiten werden auch operative Eingriffe bei der Hämorrhoidenbehandlung eingesetzt. Insbesondere wenn das 3. und 4. Stadium der Erkrankung inklusive Analprolaps erreicht ist, gibt es hierzu oft keine Alternative mehr.

Ein relativ neues, sehr komplexes chirurgisches Verfahren ist die zubenannte Stapler-Hämorrhoidopexie (vulgo Stapler-Operation). Bei dieser wird ein als Stapler bezeichnetes Klammernahtgerät verwendet, das in etwa wie ein Ausstanzer funktioniert. Es wird ins Rektum eingeführt und im Mastdarm geöffnet. Hier saugt es schließlich überschüssiges Gewebe ein, das beim Schließen des Staplers abgetrennt wird. Gleichzeitig werden die dabei entstehenden Wunden mit Titanklammern verschlossen. Dieses Verfahren birgt allerdings einige Risiken. So ist es beispielsweise möglich, dass zu viel Gewebe eingesaugt und entfernt wird. Bei Frauen kann dies die Vaginalmuskulatur schwächen. Außerdem können Schäden am After entstehen, die im schlimmsten Falle eine Stuhlinkontinenz zur Folge haben. Im Gegenzug vollzieht sich nach erfolgreicher Operation eine wesentlich schnellere Genesung als beispielsweise bei der Hämorrhoidektomie. Außerdem gilt die Stapler-Methode als besonders schmerzarm.

Die drastischste Behandlungsmethode von Hämorrhoiden ist die komplette Hämorrhoidektomie, also das Herausschneiden der betroffenen Gewebeteile. In der Regel empfehlen Ärzte diesen Schritt erst dann, wenn bereits ein Analprolaps vorliegt. Zur Auswahl stehen dann verschiedene Operationsmethoden die sich primär hinsichtlich der Wundränder unterscheiden. Das Milligan-Morgan-Verfahren lässt beispielsweise die Wundränder offen. Hierdurch kann eine bessere Heilung erzielt werden, da Wundsekret einfach abfließen kann. Der Heilungsprozess an sich dauert dann jedoch entsprechend länger als bei Verfahren, die auf geschlossene Ränder setzen (z.B.: Ferguson-Verfahren). Ist im letzten Krankheitsstadium, also bei Hämorrhoiden des 4. Grades, der Anus bereits dermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass auch nach der Entfernung aller Knoten kein normaler Stuhlgang möglich wäre, greifen Ärzte auf die Fansler-Arnold-Methode zurück. Hierbei wird beinahe das gesamte Hämorrhoidalpolster abgetragen und anschließend der Anus rekonstruiert. Es handelt sich folglich um eine Analplastik.

Komplikationen bei der Behandlung

Insgesamt betrachtet können Hämorrhoidenbehandlungen einige Komplikationen nach sich ziehen. Vor allem nach operativen Eingriffen ist mit Schmerzen und starken Schwellungen in der Afterregion zu rechnen. Diese sollten allerdings nach einiger Zeit von allein wieder zurückgehen. Zu den bleibenden Schäden gehören zum einen Stuhlinkontinenz durch eine irreversible Beschädigung des Anus. Zum anderen kann eine Vernarbung der Wundränder den Mastdarm verengen, was wiederum zu Problemen bei der Darmentleerung führt. Auch ist das Risiko einer erneuten Hämorrhoidenbildung dadurch gegeben, dass das Schleimhautpolster des Mastdarms geschädigt oder weit abgetragen ist.

Die einzig gänzlich unbedenkliche und risikofreie Methode stellt die Basistherapie dar. Aus diesem Grund gilt sie nicht nur als zuverlässige Hämorrhoidenbehandlung, sondern auch als wirksame Präventivmaßnahme.

Welche Hausmittel können helfen?

Hämorrhoiden plagen die Menschen nachgewiesenermaßen schon seit tausenden von Jahren. In diesen Millennia hatten die Menschen genügend Zeit, nicht nur sehr effektive Hausmittel zu entwickeln, sondern diese auch auf Herz und nieren zu prüfen. Darum verfügen wir heutzutage über eine große Bandbreite an wohlerprobten und effektiven Hausmitteln, die von jedem einfach zur Unterstützung der Behandlung einzusetzen sind.

  • Sitzbäder – Kurze, häufige Sitzbäder konnten sich als sehr probate Mittel gegen Hämorrhoiden beweisen. Hierfür setze man sich drei bis vier Mal pro Tag in klares lauwarmes Wasser und lasse den Anus in selbigem einweichen. Hernach sollte man die betroffene Region gründlich, aber vorsichtig abtrocken und die Anwendung süäter am Tage wiederholen.
  • Feuchtes Toilettenpapier – Feuchtes Toilettenpapier hilft bisweilen wahre Wunder. Bereits die alten Ägypter weichten feine Leinentücher über Nacht in eine Mischung aus Wasser und Kräutern ein, um damit ihren Anus pflegend und schonend reinigen zu können. Heutzutage hat man es mit vorverpacktem feuchten Toilettenpapier wesentlich einfacher. Man sollte lediglich darauf achten, dass weder Alkohol noch Parfüm im selbigen enthalten sind und man nach der Anwendung den Anus gut mit regulärem Papier abtrocknet.
  • Kühlung – Es kann sich als sehr nützlich zeigen, die Hämorrhoiden zu kühlen. Hierzu dienen Ice-Packs, Eiswürfel oder ähnliches. Dies lindert nicht nur den Schmerz, sondern sorgt auch für einen nachweisbaren Rückgang der Erkrankung selbst. Allerdings sollte man diese Anwendung lediglich extern vornehmen und auf eine innerliche Kühlung verzichten.

Dies zeigt nur einige der schier endlosen Möglichkeiten, wie man einer Erkrankung mit Hämorrhoiden mithilfe von Hausmitteln zuleibe rücken kann. -> Mehr über Hausmittel bei Hämorrhoiden

Behandlung nach Selbstdiagnose

Aus Scham trauen sich einige Menschen nicht einen Arzt aufzusuchen, wenn sie ein hyperplastische Veränderungen im Mastdarm bemerken. Sie versuchen schließlich das Problem durch Selbsttherapie zu lösen. Das in den Apotheken und zum Teil auch in Supermärkten entsprechende Salben und Cremes angeboten werden, stehen hierfür genügend Möglichkeiten zur Verfügung. Wie bereits erwähnt, ist die Wirksamkeit von Hämorrhoidalia nicht valide bestätigt. Somit könnte die Selbsttherapie dazu führen, dass sich Erkrankung mit der Zeit stetig verschlimmert. Darüber hinaus ist es für einen medizinischen Laien nur schwer möglich, zu entscheiden, welche Arznei die richtige für die vorliegende individuelle Ausprägung der Gewebeveränderung ist. Im ungünstigsten Fall wirken sich dann die eingesetzten Mittel zusätzlich negativ auf den Krankheitsverlauf aus.

Werden Hämorrhoiden durch Obstipation hervorgerufen, versuchen einige Patienten durch den Einsatz von Laxativa (Abführmittel) den Stuhlgang zu erleichtern. Obgleich dadurch zunächst eine Linderung der Schmerzen erreicht wird, bewirkt dieses Vorgehen eine starke Reizung der empfindlichen Mastdarmschleimhaut. Hämorrhoiden werden dann zusätzlich gereizt und zum Wachsen angeregt. Abgesehen davon, können sich bei den häufigen Toilettengängen feine Risse im Gewebe bilden, die hernach entzündlich werden.

Es ist also ratsam von einer Selbsttherapie möglichst abzusehen. Ungeachtet der frei verkäuflichen Medikamente, die in der Werbung oft angepriesen werden, können tatsächlich wirksame Therapien, besonders im fortgeschrittenen Krankheitsstadium, nur durch einen Arzt erfolgen. Sollte Scham der Grund sein, sich keine professionelle Hilfe holen zu wollen, dann sollte man sich stets eines vor Augen führen: Mediziner, insbesondere Proktologen sind mit dem menschlichen Körper bestens vertraut. Die persönlich als unnormal oder unästhetisch empfundene Körperbereiche betrachtet ein Arzt nur unter medizinischen Gesichtspunkten und wird ihnen nicht werten gegenüberstehen. Scham ist folglich bei keinem Arztbesuch vonnöten.

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