Die Symptome bei Hämorrhoiden hängen von dem Grad der Erkrankung ab. So ist im ersten Stadium meist nichts viel zu merken, während es im weiteren Verlauf zu großen Schmerzen kommen kann und die Symptome immer gefährlicher werden. Deswegen ist es ratsam, die ersten Anzeichen ernst zu nehmen und einen Arzt aufzusuchen.
Im ersten Grad der Krankheit sind die Symptome kaum erkennbar. Die Ausstülpungen des hämorrhoidalen Schwellkörpers sind von außen meist nicht zu sehen. Die erkrankte Person spürt in den wenigsten Fällen Schmerzen, da die Afterschleimhaut schmerzunempfindlich ist. Die ersten Anzeichen sind Juckreiz und hellrotes Blut im Stuhl, das auch auf dem Toilettenpapier erkennbar sein kann.
Die Symptome des zweiten Grades sind jedoch schon deutlicher. Betroffene klagen über Schmerzen, Blutungen, Brennen, Juckreiz und Nässen im Bereich des Afters. Auch kann es vorkommen, dass nach dem Stuhlgang ein Gefühl auftritt, dass die Entleerung noch nicht vollständig vonstattenging oder sich ein Fremdkörper im After befindet. Selbst Blutgerinnsel können entstehen, die zu einem Verschluss der Venen führen, was äußerst gefährlich werden kann.
Während des dritten und vierten Grades der Krankheit verstärken sich die Symptome und müssen unbedingt ärztlich behandelt werden. Die entstandenen Hämorrhoidalknoten können sich während des Stuhlgangs vor die Afteröffnung bewegen und anschließend nicht wieder zurückziehen. Die Schmerzen und der Juckreiz werden schlimmer und die Betroffenen klagen die gesamte Zeit über ein Fremdkörpergefühl. Die Blutungen werden stärker und es wird Schleim abgesondert, welcher anschließend auf der Unterwäsche zu finden ist. Auch fällt es den erkrankten Personen schwer den Stuhlgang vollkommen zu kontrollieren, was zu Stuhlschmieren führt. Die Symptome können an diesem Punkt nicht mehr ignoriert werden.
Hämorrhoiden sind im Anfangsstadium nicht gefährlich und können gut behandelt werden. Deswegen sollte jeder seine falsche Scham ablegen und schon bei den ersten Symptomen einen Arzt aufsuchen, denn dieser weiß Rat und verschreibt die nötigen Medikamente und Salben, um möglichst schnell diese unliebsame Krankheit zu besiegen.